Blog #011


Das #ArbeitBesserMachen-Manifest

31.03.2021

Ich gelobe, mit dem guten Auge auf die Menschen zu schauen, die ich führe.

Ich erkenne mehr und mehr, dass meine Haltung die stärkste Führungstechnik ist.

Mir ist klar, dass Schlechtleistung immer auch eine Folge von Schlechtführung ist.

Ich verstehe, dass Führen mehr mit Dienen als mit Steuern zu tun hat.

Ich begreife, dass alles mit Respekt beginnt – und endet.

Ich sehe, dass man Menschen mit und ohne Krawatte (miss)achten kann. Es kommt nicht auf Äußerlichkeiten an.

Mir leuchtet ein, dass ich meine Mitarbeiter nicht motivieren kann. Aber ich tue mein Möglichstes, um sie nicht zu demotivieren.

Ich weiß um den Unterschied zwischen Delegieren und Loslassen.

Ich sehe, dass meine Mitarbeiter ohne Feedback orientierungslos sind – und auch nicht wachsen können.

Ich kenne die wichtigste Führungsfrage überhaupt: „Was brauchst du von mir?“.

Ich weiß, dass die Emotionen meiner Mitarbeiter ein Kraftstoff sind – und nicht etwas, was sie an der Pforte abgeben sollten.

Ich sorge dafür, dass meine Mitarbeiter Spaß haben. Nicht immer, aber immer wieder.

Ich arbeite kontinuierlich an einem lokalen Dialekt für Wertschätzung mit den Menschen, die ich führe.

Ich lerne mehr und mehr über die Stärken meiner Mitarbeiter – und lenke meine Aufmerksamkeit regelmäßig auf das, was abnorm gut ist.

Ich sorge dafür, dass in meiner Nähe alle Stimmen gehört werden, ganz gleich, wer spricht.

Mir ist klar, dass Druck von oben in Hierarchien alltäglich ist. Ich bemühe mich nach Kräften, ihn nicht an meine Mitarbeiter weiterzugeben.

Ich arbeite daran, dass die Menschen, die ich führe, neben einem guten Gehalt auch ein hohes psychologisches Einkommen erzielen.

Ich weiß, dass Menschen keine Maschinen sind, und sorge dafür, dass meine Mitarbeiter regelmäßig vollständig abschalten können. Das gilt ebenso für mich selbst.

Ich akzeptiere, dass ich meine Mitarbeiter immer wieder enttäuschen werde. Fehler sind normal. Ich verstehe, dass das okay ist – wenn ich an den meisten Tagen mein Bestes gebe.

Ich verstehe, dass ich als Führungskraft eine Rolle spiele. Daher bin ich ersetzbar – und das ist auch gut so.

Neue Beiträge in deinem Postfach