Blog #030


Mitarbeiter sind keine Maschinen

09.04.2021

Software und Algorithmen treffen immer mehr Entscheidungen in Unternehmen. Sie geben penibel vor, wie Mitarbeiter ihre Aufgaben zu erledigen haben. Der Optimierungstrend wirft uns zurück in eine Ära, in der Menschen wie eine austauschbare Ressource behandelt wurden – das schadet langfristig auch dem Geschäft.

Die lange Entwicklung hin zu einem aufgeklärten Management begann in den 30er Jahren. Damals lösten sich Wissenschaftler und vor allem Manager von der alten Vorstellung, Unternehmen sollten Arbeiter wie Maschinen behandeln, die Aufgaben nach präzise definierten Anweisungen auszuführen haben. Eine neue Überzeugung setzte sich durch: dass Unternehmen davon profitieren, wenn sie die Beschäftigten an den Arbeitsentscheidungen beteiligen. Das Lager der Befürworter dieser Idee ist seitdem stetig gewachsen. Doch heute sehen wir starke Anzeichen dafür, dass das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlägt: Das alte Maschinenmodell kehrt mit Wucht zurück. Und das ist Grund zu großer Sorge.

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