Blog #055 – Fortsetzung


Die gute Nachricht:

Es gibt eine Methode, mit der du und dein Team genau das ganz leicht in den Griff bekommt.

Zwei simple Fragen, mit denen deine Teammitglieder jeden Tag eine lösungsorientierte Denkweise an den Tag legen und dabei ganz automatisch ihren vollen Fokus auf die wichtigen Dinge legen.

Diese beiden Fragen nutze ich seit einigen Jahren ständig in der täglichen Kommunikation mit meinen Mitarbeitern, Geschäftspartnern – und sogar mit mir selbst.

Sie wirken nahezu Wunder.

Die 2 Fragen, um glasklaren Engpass-Fokus zu gewinnen

Frage Nummer 1 habe ich abgeleitet von der ‚Engpasskonzentrierten Strategie‘ (EKS), einer genialen Managementlehre, die 1970 von Wolfgang Mewes begründet wurde – und die er ursprünglich aus der Biologie und Evolutionslehre abgeleitet hat.

Ich lade dich ein, diese Frage ab sofort immer zu stellen, wenn Mitarbeiter dich mit Problemen, Herausforderungen oder Umsetzungsfragen konfrontieren. Sie lautet:

Was ist der eine konkrete Engpass, der uns am stärksten am Erreichen unseres Ziels hindert?

Eine international bekanntere Methode, die in eine ähnliche Richtung geht, ist das „The One Thing“-Prinzip des US-Autors Gary Keller von 2012. In einer etwas stärker daran orientierten Version kannst du die Frage alternativ auch so stellen:

Was ist der eine konkrete Engpass, dessen Lösung alles andere hin zur Erreichung unseres Ziels für uns drastisch einfacher oder sogar überflüssig macht?

Frage Nummer 2 baut direkt auf Frage 1 auf und schärft das Lösungs- statt Problemorientierungs-Mindset deiner Leute drastisch. Sie lautet:

Was ist dein konkreter Vorschlag, um diesen einen Engpass zu lösen?

Wichtig beim Stellen dieser beiden Fragen im Arbeitsalltag ist:

Es geht keinesfalls darum, dass deine Mitarbeiter immer sofort mit der perfekten Problemlösung zu dir kommen. Der Sinn der Sache ist vielmehr, dass sie überhaupt ins Mindset kommen, in den Kategorien dieser Fragen zu denken:

Also, was ist der eine wirklich wichtige Engpass, um den wir uns kümmern sollten, um unsere Ziele zu erreichen? Und wodurch können wir diesen Engpass lösen?

Mitarbeiter werden motiviert zum Anpacken und Verändern

Wenn du diese beiden Fragen regelmäßig in der täglichen Kommunikation mit deinen Teammitgliedern stellst, motivierst du sie zum unternehmerischen Denken und Handeln.

  • Sie werden ermutigt, Dinge, die ihnen nicht passen, anzupacken und proaktiv zu verändern.
  • Du schenkst ihnen damit ganz automatisch einen glasklaren Fokus auf das allerwichtigste.
  • Deshalb ist diese Methode meiner Erfahrung nach die Essenz von gutem Leadership und zeichnet die besten Führungspersönlichkeiten aus.

Und das beste für dich ist:

Die Umsetzung ist denkbar simpel.

Du kannst einfach ab sofort diese zwei Fragen fest in die tägliche Kommunikation mit deinen Teammitgliedern integrieren. Mache ihnen regelmäßig deine Erwartungen klar, dass du stets Antworten auf die beiden Fragen erwartest.

Deine Leute werden mit der Zeit ganz automatisch adaptieren, dass sie immer mit einer möglichen Lösungsidee im Gepäck auf dich zukommen.

Raus aus der Opferrolle, rein in die Gestalterrolle

Damit holst du deine Leute heraus aus der fremdbestimmten ‚Opferrolle‘ und bringst sie in eine verantwortungsvolle, proaktive Gestalterrolle. Voilà!

Du wirst schnell merken, wie sich dadurch Motivation und Ergebnisse deiner Leute weiter verbessern und nachhaltig auf Maximalniveau bleiben.

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