Blog #056


Arbeitswelt nach Corona – Intervalle sind die Antwort!

11.06.2021

Die globale Pandemie hat Folgen und Nachwirkungen, die wir noch nicht abschätzen können. Aber sie bietet auch die Chance, unsere bisherige Arbeitswelt neu zu gestalten.

Die Viruskrise hat das öffentliche Leben weitgehend zum Stillstand gebracht und ökonomisch bereits großen Schaden angerichtet. Gleichzeitig hat sie aber auch bei vielen eine außergewöhnliche Kreativität freigesetzt. Denken wir nur an Musiker wie die Rapper SSIO oder Sido, die während der Corona-Krise ihre Touren absagen mussten. Ein riesiges Problem, denn in Zeiten von Spotify & Co. verdienen die Musiker ihr Geld vor allem mit Live-Konzerten. Hätten sich die Künstler starr an die bestehenden Strukturen geklammert, dann hätten sie ein lukratives Geschäftsmodell verloren. Aber was haben die besagten Rapper gemacht? Sie haben Autokinos gemietet und ihre Konzerte dort abgehalten.

Auch andere ließen sich etwas einfallen: Clubs, die geschlossen bleiben mussten, haben ihre DJ-Sets einfach gestreamt. Und der YouTuber Fynn Kliemann hat seine Textilhersteller angewiesen, die Merchandise-Produktion für ihn einzustellen und stattdessen auf Atemschutzmasken umzustellen. Gab es für all diese spontanen Umschwünge ein Vorbild? Nein. Gingen die besagten Menschen ein Risiko ein? Klar.

Die Pandemie hat uns beinahe gezwungen, einfach mal zu machen. Im Leben gibt es ohnehin keine Erfolgsgarantie. Manchmal sollten wir Dinge ausprobieren. Das gilt nicht nur für Künstler oder YouTuber, sondern auch für alle anderen arbeitenden Menschen. Corona gibt uns die Chance, unsere bisherige Berufswelt in Frage zu stellen – und womöglich völlig neu zu gestalten. Mit der „Intervall-Woche“, möchte ich zeigen, wie die Zukunft der Arbeit aussehen könnte.

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