Blog #072 – Fortsetzung


Tipp 1: Wie deine Leute jeden Tag ihr positives, motiviertes Erfolgs-Mindset behalten

Lasse jeden Mitarbeiter täglich zum Feierabend den anderen kurz ihre Antworten auf die folgenden beiden Fragen mitteilen. Das kann zum Beispiel im Team-Chat passieren oder in einem kurzen Standup-Meeting am Ende des Arbeitstages:

  1. Was waren deine 3 größten Erfolge und Learnings heute?
  2. Warum wird morgen ein guter Tag?

Damit schenkst du deinem gesamten Team ein super positives und motiviertes Erfolgs-Mindset

Das wirst du schnell in ihren Ergebnissen und ihrer täglichen Motivation merken.

Tipp 2: Mache Vision und Mission klar – und zwar richtig formuliert

Das Thema „Vision und Mission“ hat in den letzten Jahren einen weltweiten Hype erlebt – stark vorangetrieben durch Technologie-Firmen und Literatur aus dem Silicon Valley.

Meiner Erfahrung nach macht das durchaus Sinn:

Vision und Mission sorgen in ganz besonderem Maße dafür, den Leuten in unserem Team jeden Tag wieder einen Grund zu geben, unsere Ziele voller Motivation und in bester Qualität zu erreichen.

Allerdings:

Vielen ist nicht klar, was der Unterschied zwischen einer Mission und einer Vision ist. Das gilt für Manager und Teammitglieder gleichermaßen.

Mit diesem genial-simplen Trick gelingt’s:

Verbinde Vision und Mission in einem Satz durch das Wort ‚damit‘.

Also, Beispiel:

„Wir errichten eine Brücke übers Tal (das ist die Vision), DAMIT kein Kind auf dem Schulweg mehr sein Leben riskieren muss (das ist die Mission).“

Diese simples aber mächtige Wörtchen macht jedem sofort klar, was der Unterschied zwischen Mission und Vision ist – und wie sie miteinander zusammenhängen.

Und gleichzeitig verstehen alle noch viel besser, warum es sinnvoll ist, beides im Team oder der gesamten Organisation zu haben.

Tipp 3: Das stärkste System, um dauerhaft Top-Ergebnisse von deinen Leuten zu bekommen

Auch die Projektmanagement-Methode „OKR“ wurde in den letzten Jahren gerade von Tech-Firmen wie Google & Co. zum Hype gemacht.

Auch hier: Meiner Erfahrung nach völlig zurecht.

OKR steht für „Objectives and Key Results“. Und sie sind wirklich genial, um dauerhaft Top-Ergebnisse von deinen Leuten zu bekommen.

Sie funktionieren grundsätzlich für jede Art von Team und Fachrichtung in jeglicher Branche.

Allerdings, einen wichtigen Haken gibt’s bei OKR:

Die Einführung ist ehrlicherweise recht kompliziert und aufwendig.

Insbesondere, wenn im Unternehmen schon starke Prozesse und andere Projektmanagement-Methoden existieren.

Der Trick:

Nutze die OKR Light-Variante!

Damit erreichst du 80 % der Ergebnisse mit nur 20 % des Aufwands.

Bei OKR Light ist beispielsweise das regelmäßige Ergebnis-Tracking stark vereinfacht. Außerdem existiert in der Light-Variante nur ein OKR-Set für das gesamte Team oder die gesamte Firma – und nicht wie bei der Vollversion ein Pyramidensystem mit OKR-Sets für jedes einzelne Team und jeden einzelnen Mitarbeiter.

Das schöne bei OKR Light:

Einmal eingeführt kann man sich über die Wochen und Monate ganz stressfrei und ohne viel Aufwand der Vollversion immer weiter annähern.

Tipp 4: Die brillante Methode, um nützliches Feedback zu geben (und zu erhalten)

Die stärkste Waffe für einen starken Zusammenhalt und eine tolle Zusammenarbeit im Team ist eine fruchtbare Feedbackkultur.

Um regelmäßig nützliches Feedback zu geben – und auch zu erhalten – eignet sich meiner Erfahrung nach keine Methode besser als die „Start-Stop-Keep“-Methode.

Die funktioniert so:

Nenne in Einzelfeedbackgesprächen deinem Mitarbeiter zu jedem der folgenden 3 Punkte jeweils mindestens einen Wunsch:

  1. Start: Was soll er/sie zukünftig beginnen, zu tun?
  2. Stop: Was soll er/sie zukünftig nicht mehr tun?
  3. Keep: Welches Verhalten schätzt du und soll er/sie beibehalten?

Und jetzt wird’s spannend:

Start-Stop-Keep-Feedback eignet sich auch perfekt als 360-Grad Gruppen-Feedback-Methode im gesamten Team

Insgesamt entstehen durch Start-Stop-Keep – egal ob in Einzelfeedbacks oder Gruppenfeedbacks – eine starke Feedbackkultur sowie ein grandioser Zusammenhalt in deinem Team.

Auch das hält die Ergebnisse und die Motivation deiner Leute nachhaltig auf höchstem Niveau.

Tipp 5: Wie sich alle Teammitglieder wortwörtlich blind miteinander „verstehen“

Wenn alle Teammitglieder ein gutes gegenseitiges Verständnis für die Charaktereigenschaften und persönlichen Eigenheiten der Kollegen haben,  dann werden sie viel besser und ergebnisorientierter miteinander arbeiten.

Gleichzeitig halten sie ihre tägliche Motivation und ihre Freude an der Arbeit auf Maximallevel.

Dafür empfehle ich dir diesen kleinen Trick:

Lasse alle ein kurzes Charakter-Wiki (so ähnlich, wie eine FAQ-Liste) erstellen, das ihre wichtigsten Charakter-Eigenschaften zusammenfasst. Dieses Dokument können sich dann alle in lockerer Atmosphäre gegenseitig präsentieren und stets griffbereit halten.

Es eignet sich auch schön für neue Teammitglieder als kleine unterhaltsame Übung zum gegenseitigen Kennenlernen im Onboarding-Prozess.

Du wirst schnell feststellen, wie dieses Tool die offene und produktive Zusammenarbeit deiner Leute fördert.

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