Blog #106 – Fortsetzung


#1 Schärfen Sie Ihre Selbstwahrnehmung

Das Zauberwort an dieser Stelle lautet: Introspektion. Denken Sie an Situationen zurück, in denen Ihnen Ihr eigenes Ego im Weg stand. Bei welchen Kommentaren Ihrer Kollegen und Kolleginnen werden Sie wütend? Was könnte der Grund dafür sein? Wie gehen Sie mit Erfolgen und wie mit Misserfolgen um? Egozentrische Menschen neigen dazu, ihre Erfolge auf ihre eigene Leistung zurückzuführen, während Sie Misserfolge den äußeren Umständen zuschreiben – bei kleinen Egos ist es oft umgekehrt.

#2 Bitten Sie um Kritik und Rat

Sollten Sie bei der Reflexionsübung gemerkt haben, dass Sie tatsächlich äußeren Umständen die Schuld für Ihre Misserfolge geben, ist es Zeit für etwas Selbstkritik. Fragen Sie sich, was Sie zu dem Misserfolg beigetragen haben. Und seien Sie ehrlich. Falls Sie an dieser Stelle alleine nicht weiterkommen, wenden Sie sich auch an Ihre Kollegen und Kolleginnen. Bitten Sie um eine ehrliche Einschätzung und Ratschläge, was Sie beim nächsten Mal besser machen können.

#3 Üben Sie sich in Dankbarkeit

Das wohl beste Gegenmittel für das Ego ist Dankbarkeit. Dankbarkeit und Wertschätzung für unser Gegenüber sind wunderbar, um unsere großen Egos auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Wenn Sie während eines Projektes einen Moment haben, in dem Sie denken „Ich kann das alles alleine“ oder „Ohne mich läuft hier gar nichts“, denken Sie auch daran, wie viele Menschen derzeit an diesem Projekt arbeiten und – genau wie Sie – ihr Bestes geben. Sie werden merken, dass Ihr Ego immer kleiner wird.

Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit großen Egos um?

Was verbinden Sie generell mit dem Wort Ego?

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