Blog #109 – Fortsetzung


Eine gute Mannschaft auf die Beine zu stellen, ist nicht nur im Sport eine Herausforderung. Auch am Arbeitsplatz sind gute oder sehr gute Leistungen meist nicht Verdienst einzelner Personen, sondern eines gesamten Teams. Mal hat ein Unternehmen Glück, und es haben sich im Laufe der Zeit Mitarbeiter zusammengefunden, die sich nicht nur in ihren Kompetenzen passend ergänzen, sondern auch menschlich gut miteinander funktionieren. Will eine Firma den Erfolg eines Teams indes nicht dem Zufall überlassen, hat der US-Unternehmenscoach Glenn Llopis diese 6 Tipps.

#1 Hinterfragen Sie sich selbst

Ein gutes Team braucht einen guten Vorgesetzten. „Als Leiter des Teams müssen Sie sich Ihres Führungsstils sehr bewusst sein“, schreibt Llopis im Magazin „Forbes“. „Sind sie so effektiv, wie Sie denken? Wie gut werden sie von dem Team, das Sie leiten, akzeptiert?“ Eine selbstkritische Bewertung ist der erste Schritt, sich so zu verbessern, dass das komplette Team profitiert.

#2 Verstehen Sie Ihr Team

Nach der Selbstanalyse gilt es, das Team zu verstehen. Dazu müssen sich Führungskräfte ausreichend Zeit nehmen, ihre Abteilung tatsächlich kennenzulernen. Wo liegen die Stärken und Schwächen der einzelnen Mitarbeiter, wer muss sich wo noch weiterentwickeln? Wer kann sich wie am besten ergänzen, um Probleme zu lösen? Wie lassen sich die Leute motivieren? „Stellen Sie sich Ihr Team als Puzzleteile vor, die auf verschiedene Weise zusammengesetzt werden können“, betont der Experte.

#3 Definieren Sie Aufgaben neu

Nicht selten zeigt sich nach Punkt 2, dass die idealen Rollen von Mitarbeitern außerhalb ihrer Stellenbeschreibungen liegen. Das kann für Vorgesetzte schwierige Schritte bedeuten: Aufgaben und Verantwortlichkeiten müssen klarer definiert werden – und damit vielleicht auch Posten neu verteilt werden. Generell sollte darauf geachtet werden, dass ein gutes Team nicht nur fachliche Experten braucht, sondern auch einen Strategen, der die Mannschaft im richtigen Tempo auf Kurs hält.

#4 Geben Sie kontinuierlich Feedback

Warten Sie mit Feedback nicht erst, bis ein Problem auftritt. Wichtiger ist es, proaktiv und regelmäßig Rückmeldung an das Team zu geben, damit dieses konstant besser werden kann. Feedback muss dabei nicht immer hochoffiziell sein, sondern kann Teil des normalen Dialogs sein.

#5 Sagen Sie danke

„Menschen lieben Anerkennung, sind aber am dankbarsten für Respekt“, betont Llopis. Führungskräfte sollten Leistung nicht als selbstverständlich ansehen und der Meinung sein, niemand müsse dafür belohnt werden, seine Arbeit zu tun. Wertschätzung führt dem Experten zufolge zu größerer Zufriedenheit und damit zu effizienterer Arbeit.

#6 Feiern Sie Erfolge

Anerkennung kann auch noch einen Schritt weiter gehen: Nehmen Sie sich Zeit, Erfolge zu feiern, rät Llopis. Dabei lässt sich auch reflektieren, was man wie und warum erreicht und dabei gelernt hat.

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