Was ist „Supply Chain Management“?

Supply Chain Management ist mehr als nur eine erweiterte Einkaufsfunktion!

Immer wieder habe ich in der Praxis erlebt, dass der Begriff „Supply Chain Management“ mit einer Einkaufsfunktion mit Schnittstelle zur Produktion gleichgesetzt wird.

Da wird in Stellenanzeigen ein „Supply Chain Manager“ gesucht, der „global sourcing“ betreiben und Waren weltweit zukaufen soll. Zudem soll er sich hinsichtlich zuzukaufender Ware mit der Produktion „abstimmen“. That’s it. Das ist allerdings kein Supply Chain Management, sondern höchstens eine erweiterte Einkaufsfunktion.

Eine Supply Chain – oder zu Deutsch „Lieferkette“ – besteht aus sämtlichen an der Ausführung einer Kundenbestellung beteiligten Parteien.

Es gehören also nicht nur der Einkauf und die Produktion dazu, sondern auch Transportunternehmen, Läger, Händler und der Kunde selbst. Im Unternehmen sind es alle Bereiche, die dazu beitragen (direkt oder indirekt), dass eine Kundenbestellung ausgeführt werden kann. Hierzu zählen u.a. die Produktentwicklung, das Marketing, der Vertrieb, die Auftragsabwicklung, die Finanzbuchhaltung, der Versand und der gesamte Kundenservice.

Dabei symbolisiert die Supply Chain den Weg des Produkts vom Lieferanten zum Hersteller, zum Großhändler, zum Einzelhändler und schließlich zum Kunden.

Ziele des Supply Chain Managements

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