Ziele des Supply Chain Managements

Eine gut funktionierende Supply Chain dient jeder daran beteiligten Partei, indem sie die Profitabilität jedes Akteurs sichert.

Das Supply Chain Management soll nun diese Profitabilität steigern. Es geht dabei ausdrücklich nicht um das Übervorteilen eines oder mehrerer Akteure. Der Fall Lopez bei Volkswagen in den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts ist für mich ausdrücklich kein gutes Supply Chain Management, sondern ein Negativbeispiel. Durch pures Ausspielen der Marktmacht von Volkswagen wurden Lieferanten im Preis gedrückt. Dies führte eben nicht zu einem Mehrwert für die gesamte Supply Chain, sondern zwar zu höheren Gewinnen für VW, aber gleichzeitig oft zur unprofitablen Produktion bei den Lieferanten, die teilweise bis in den Konkurs führte. Aus diesem Kostendruck heraus wurden bei einigen Lieferanten minderwertige Rohstoffe verwendet oder an der Qualitätskontrolle gespart. Dies nennt man noch heute den „Lopez-Effekt“.

Ein gutes Supply Chain Management hingegen maximiert den Mehrwert der Supply Chain, also die Differenz zwischen dem Wert, den das Endprodukt für den Kunden darstellt und den Kosten, die durch die Erfüllung der Kundennachfrage der Supply Chain entstehen.

Der „strategische Fit“

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